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Notfallhandbuch

QR-Aushang am Server

Druckbarer Sticker mit QR-Code, der zur System-Detailseite führt.

Zwei Arten von Aushängen

Es gibt in der Plattform zwei verschiedene gedruckte Aushänge — sie sehen sich ähnlich, tun aber Unterschiedliches:

  1. Der Notfallaushang je Standort (dieser Abschnitt direkt hier): großer roter A4-Aushang fürs Gebäude. Sein QR-Code wird mit der Notfall-App gescannt und öffnet offline die passende Szenario-Checkliste — er funktioniert also auch, wenn Server und Internet ausgefallen sind.
  2. Der System-Aushang (weiter unten): Info-Zettel für den Server-Schrank. Sein QR-Code führt zur System-Detailseite im Browser — dafür braucht man Netz und ein Login.

Der Notfallaushang je Standort

So drucken Sie ihn: Auf der Seite „Standorte" im Kontextmenü (⋯) eines Standorts auf „Notfallaushang" klicken — es öffnet sich der druckfertige A4-Aushang mit rotem „IM NOTFALL"-Kopf, Standortname und QR-Code, dazu eine Drei-Schritt-Anleitung für die Mitarbeitenden.

  • Standardmäßig ist der Aushang standortweit: Nach dem Scan wählt man in der App das passende Szenario. Sie können den Aushang auch auf ein festes Szenario festlegen (z. B. „Stromausfall" für den Technikraum), indem Sie an die Adresse der Aushang-Seite ?scenario=<Szenario-ID> anhängen.
  • Der Scan funktioniert offline: Der QR-Code enthält keine Internet-Adresse, sondern eine Kennung, die die Notfall-App gegen ihre lokalen Daten auflöst. Voraussetzung: Die App wurde auf dem Gerät einmal gekoppelt und hat synchronisiert.
  • Fallback ohne App: Existiert ein aktiver Handbuch-Freigabelink, druckt der Aushang zusätzlich dessen Web-Adresse ab — für Personen ohne eingerichtete App.
  • Wo aufhängen: am Empfang, im Flur, im Pausenraum, an jedem Standort/Eigenbetrieb — überall dort, wo im Ernstfall jemand als Erstes steht.

Der System-Aushang (Server-Schrank)

Der System-Aushang ist ein gedruckter A4-Zettel für den Server-Schrank oder den Standort eines kritischen Systems. Er enthält:

  • Den System-Namen und die Kategorie.
  • Einen QR-Code, der zur System-Detailseite in der App führt.
  • Notfall-Workaround — was tun bei Ausfall (kompakter Text aus dem System-Datensatz).
  • Runbook-Verweis falls vorhanden.
  • Kenngrößen (RTO, RPO, Ausfallkosten).
  • Dienstleister mit Hotline und Vertragsnummer.
  • Abhängigkeiten — was muss zuerst laufen.

So drucken Sie den System-Aushang

Auf der Systeme-Liste oder der System-Detail-Seite gibt es einen QR-Code-Knopf:

  1. Klick öffnet die Aushang-Seite in einem neuen Tab.
  2. Oben gibt es einen Drucken-Knopf.
  3. Browser-Druckdialog → A4 hochformat → drucken.

Wo den Aushang hinhängen

  • Direkt am Server-Schrank (die häufigste Stelle).
  • Beim Sicherungskasten für Strom-Systeme.
  • Am Hauptverteiler für Internet/Telefon.
  • In der Werkstatt für branchenspezifische Maschinen.
  • Im Aufzugsraum für die Aufzugsteuerung.

Was der QR-Code tut

Beim Scannen mit dem Smartphone wird der QR-Code zur System-Detail-Seite in der App weitergeleitet. Dort sehen die berechtigten Mitarbeiter:

  • Aktuelle Hotline-Nummern (auch wenn der Aushang veraltet ist).
  • Aktuelle Dienstleister-Vertragsdaten.
  • Aktuelle Abhängigkeiten und Wiederanlauf-Hinweise.

So kombinieren Sie das Beste aus beiden Welten: das Papier zeigt im Strom-Aus-Fall sofort die wichtigsten Daten, der QR-Code holt die jeweils aktuellen Daten ab.

Pflege

Wenn sich Dienstleister, Hotlines oder Workaround-Texte ändern, drucken Sie den Aushang neu. Faustregel: einmal pro Quartal alle Aushänge prüfen, einmal pro Halbjahr neu drucken.

Wer das tun darf

Aushang aufrufen darf jeder mit Lesezugriff aufs System (also alle Team-Mitglieder).

Praxis-Hinweis: Befestigen Sie den Aushang nicht direkt mit Klebeband am Server-Lüftungsschlitz. Eine Klemm-Mappe an einem Haken neben dem Schrank ist langlebiger.